Eingangshalle

Ah, ein Besucher. Es ist immer schön, einem Wanderer den Durst nach Wissen stillen zu können. Kehrt ein und lasst Euch ein, auf das wundersame Wissen, das hier in der Großen Bibliothek ihren Platz gefunden hat.
Seht her, drei Türen führen zu den größten Schätzen der Menschheit. Wofür interessiert Ihr Euch?

Wollt Ihr Euer Wissen über die Lebewesen Aranors mehren? Euch kundig machen welche Geister, Tiere und Pflanzen unseren schönen Kontinent bewohnen? Wollt Ihr euch kundig machen, was uns ausmacht, wer wir sind und wie wir leben? Dann geht durch die linke Tür. So gelangt Ihr in das Vividum, die Bibliothek des Lebens.

Oder seid Ihr mehr interessiert an der Geographie? Wollt ihr mehr erfahren über die Länder und Kulturen des Kontinents? Seid Ihr vielleicht Historiker und wollt Vergessenes wieder zu Tage fördern? Dann führt Euch euer Weg durch die mittlere Tür zu den Libri Geographici, den Büchern der Geographie.

Euer Wissensdurst zieht euch zu anderen Gebieten? Dann besucht die Bibliothecula, die kleine Bibliothek. Hier findet Ihr das gesammelte Wissen aus all den Gebieten, die nicht den zwei Hauptabteilungen zuzuordnen sind. So könnt Ihr Euch kundig machen, wie es mit der Astrologie bestellt ist, oder Euch über die Berufe schlau machen, die auf Aranor ausgeübt werden. Ihr könnt Euch aber auch in der Thaumaturgie weiterbilden und in den Schriften über Krankheiten und zu den Morphismen, den Wandelerscheinungen stöbern.

Doch zuvor lasst Euch dieses Pergament geben. Ihr habt Euch sicher schon gefragt, worauf unsere Welt ruht und wer sie erschaffen hat. Dieses Dokument hier soll Euch darüber aufklären.

Weltenordnung


Earon ist eine Welt, die auf dem Rücken des Dragonen Laún liegt. Dragonen sind die größten und mächtigsten Wesen der Welt. Mit der Erschaffung der Porensysteme haben sie allerdings nichts zu tun. Nach den Legenden der humanoiden Völker schläft Laún und das Erwachen würde das Ende der Welt bedeuten.

Earon ist entstanden, als sich die ersten Wolowysten auf dem Rücken Laúns niederließen. Als sie die Pflanzen und Tiere erschufen, gab es jedoch Streit. Erst als Tvehlihenns Hedalah Meeo, der mächtigste unter ihnen auf die Idee kam, die Sphären zu erschaffen, herrschte für einige Zeit Frieden. So entstanden drei Sphären, in denen die Gruppen lebten. In der Sphäre der Lebenden, der Mittelwelt, wurden sechs Poren ausgewählt und jeder Wolowyst erhielt die Macht über eines davon. Sie schufen jeder seine eigenen Kreaturen und seine eigene Landschaft.
Doch irgendwann waren sie dessen müde und schufen die Stadt der Zeit. Dort ließen sie sich nieder und überließen die Porensysteme ihren Kindern. Doch unter den Kindern griff die Machtgier um sich und es wurden verheerende Kriege geführt, die vieles zerstörten. Erst die Feen machten den Kriegen ein Ende, bei denen die Schattenwesen vernichtet worden sind. Von den Kindern blieben die Eldragar, die Feen, die Dimonar, die Eloran, die Asheen und die Totenwächter übrig.

Die Feen webten einen Zauber, der den Eintritt in eine andere Sphäre nur noch über die Portale des Schicksals zuließ. Nun mussten alle in ihren eigenen Sphären verweilen. Doch dies brachte auch Probleme mit sich, denn auch die Toten verweilten nun in den jeweiligen Sphären. Ein Sterben war nicht mehr möglich und die Welten kamen ins Ungleichgewicht. Der Zauber musste also umgewebt und gelockert werden.

Heute ist es daher für einige Individuen durchaus möglich, in die anderen Sphären zu reisen. Es sind diese die Mittelwelt, in der die Lebenden verweilen, die Unterwelt, in der die Toten beheimatet sind und die Oberwelt, der Heimstatt der Kinder, die der Welt müde geworden sind.

Earon
ist Mitglied im
Weltenbastler Webring
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