Species - Menschen

Auf Earon gibt es sechs Spezies, die zusammen als Chaks (Menschen) bezeichnet werden: Dvargiin, Elben, Eziff, Humani, Ichtengil und Zyklopen. Ihnen gemein ist der aufrechte Gang und eine Vergrößerung des Gehirnvolumens. Zwar sind Kinder zwischen den Spezies möglich, jedoch sind diese in der Regel unfruchtbar und teilweise stark behindert. Außerdem gibt es anatomische Schranken, die Mischlinge zwischen Dvargiin und Zyklopen, sowie zwischen Eziff und Humani oder Elben verhindern.
Fruchtbare Nachkommen sind nur für wenige Konstellationen belegt. So können die weiblichen Nachkommen eines Humanimannes mit einer Elbenfrau Nachkommen mit einem Elbenmann zeugen, die in Bezug zu anderen Elben fruchtbar sind. Aus den Nachkommen solcher Verbindungen hat sich beispielsweise das Volk der Faladoshiki gebildet. Auch wenn eine Frau aus der Verbindung eines Eziffmannes mit einer Dvarginfrau hervorgeht, kann sie mit einem Dvarginmann weitere Nachkommen zeugen.
Zu der Entstehung der einzelnen Spezies gibt es viele verschiedene Mythen, die sich von Ort zu Ort deutlich unterscheiden können. So glauben etwa die Waldelben der Südlichen Feenwälder, dass die Fee Nahibatana geweint hat und ein Tropfen auf einen Farn gefallen ist, der dadurch zum ersten Elben geworden ist. Die Stadtelben wiederum glauben, dass Nahibatana ihre Tränen auf Boden vergossen hat, der einen Samen des Elfenbaumes in sich trug (Der Elfenbaum wird so genannt, weil Elfen am häufigsten in ihm Nisten). Anstatt eines Elfenbaumes kam der erste Elb heraus, Tanakatina. Dagegen glauben die Schwarzelben, dass sie aus dem Blut eines Biestes und dem Harz des Nerigati, einem Nadelbaum entstanden sind.

Arten

Dvargiin


Dvargiin haben ein graues bis braunes Fell, allerdings finden sich auch schwarze, rote oder weiße Dvargiin. Einige wenige sind sogar gescheckt. Unter dem Fell befindet sich ein Chitinpanzer, der sie vor Gefahren schützt. Bei den Oberflächendvargiin hat sich dieser jedoch weitgehend zurückgebildet und bei den Walddvargiin ist er nur noch ansatzweise vorhanden. Dvargiin nehmen ihre Umwelt vor allem über ihren Geruchssinn war. So können sie sogar Erze erriechen, die sich hinter einer Felswand befinden. Ihre Augen sind dagegen nur schwach ausgebildet.

Elben


Elben werden im ersten Lebensabschnitt bis zu 16 bis 20 Spann groß und haben meist eine helle Haut. Ihre spitzen Ohren nehmen deutlich höhere Laute wahr, als der Mensch, wobei sie allerdings nicht ganz so tiefe Töne hören können. Auch sind sie wesentlich empfindlicher gegenüber lauten Geräuschen, können aber auch viel leisere Geräusche wahrnehmen.
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Eziff


Anstatt Haare tragen die etwa 16 bis 18 Spann großen Eziff an ihrem gesamten Körper Schuppen. Ihren Schwanz können sie gezielt als Waffe einsetzen. Allerdings ist zu betonen, dass sie reine Vegetarier sind, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird. Ein besonderes Merkmal ist auch der Kamm, der sich nur bei den männlichen Eziff von der Stirn bis auf den Rücken zieht.
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Humani


Die Humani zeigen eine ungewöhnliche Bandbreite, was die Größe betrifft. Während es bei den anderen Rassen so gut wie nie zu Extremwüchsigen kommt, kommen auf tausend normalwüchsige Humani zwei extrem große oder extrem kleine Humani. Auch nur bei den Humani kommt die Krankheit des Riesenwuchses vor. Diese Humani werden über zwei Meter groß, haben aber eine um zwanzig Jahre gesenkte Lebenserwartung, die bei gesunden Humani zwischen 60 und 80 Jahren schwankt (je nach Region).
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Ichtengil


Ichtengil sind Salzwasserbewohner. Sie sind jedoch auch in der Lage auf Festland zu wandeln. Dies wird dadurch möglich, dass sie außer ihren Kiemen auch noch über eine Lunge verfügen. Sie haben über Wasser jedoch eine deutlich schlechtere Kondition als unter Wasser. Außerdem ist ihre Haut sehr an die wässrige Umgebung angepasst, wodurch diese ohne Wasser sehr schnell austrocknet.

Zyklopen


Zyklopen sind Riesen von zwei bis zwei ein halb Schritt Größe. Auch ohne ein zweites Auge, nehmen sie ihre Umgebung dreidimensional wahr und haben einen eingebauten Kompass, durch den sie sich auf den Ozeanen gut zurecht finden. Auch wenn ihnen Dummheit nachgesagt wird, gibt es nicht wenige sehr kluge Köpfe unter ihnen. So scheinen sie doch die besten Taktiker zu sein.