Untote


Nach dem Tod gelangt die Seele einer Kreatur in der Regel in die Unterwelt. Es kann jedoch passieren, dass die Seele nicht den Weg dorthin findet, und in der Mittelwelt verweilt. Damit dies geschehen kann, muss eine Bindung bestehen. Wie diese Bindung aussieht und worin sie besteht, ist je nach Klasse teilweise sehr unterschiedlich. Untote haben gemein, dass sie nicht altern, aber auch nicht in der Lage sind, zu lernen. Sie verweilen in ihrem Zustand, bis sie von ihrer Bindung gelöst werden.

Freie Geister (Movilarvia)

Eteii: Ziege a Ierf

Unter Freien Geistern versteht man untote Seelen, die sich frei bewegen können, also nicht an einen Körper, einen Gegenstand oder einen Ort gebunden sind. Sie sind nicht frei in dem Sinne, dass sie keine Bindung hätten, jedoch ist diese Bindung metaphysischer Art und ist deshalb weniger greifbar. Außerdem ermöglicht diese Art der Bindung, den Geistern, den Ort frei zu wechseln, ohne auf materielle Gegebenheiten zu achten.

Systematik

Die Freien Geister werden nach der Art der Bindung in Traumgeister und Schockgeister unterteilt. Bei Ersteren besteht die Bindung in einer Aufgabe oder einem für die Seele ungünstigen Zustand. Ist die Aufgabe erledigt oder der Zustand verändert, löst sich die Bindung und die Seele kann in die Unterwelt fahren. Bei Schockgeistern liegt die Bindung im Finpa, ein thaum-theoretisches Konstrukt, das nicht aufgelöst werden kann.