Vividum

Das Leben ist vielfältig und so unterschiedlich das Universum des Lebens ist, so verschieden sind auch die Möglichkeiten, das Leben einzuteilen. Oft werden Verwandtschaft und Ähnlichkeit als Kriterien gewählt.

Zwei Unterteilungen sind in den Kreisen der Wissenschaftler besonders gebräuchlich:

Da wäre zum Einen die Systematik nach Natara dem Zweiten. Er unterteilte das Leben nach Verwandtschaft ein. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er Begriffe wie Familie oder Sippe verwandte, um die Arten einzuteilen. Auf ihn geht auch die Unterteilung in die fünf Ethnien Weltenwesen, Geister, Tiere, Pflanzen und Pilze zurück. Uns Menschen gesellte er zu den Tieren, was vor allem den Elben Unbehagen bereitete.
Daher werden Menschen und aus Rücksicht auf so manchen religiösen Verfechter auch Götter immer wieder von einzelnen Gelehrten als separate Ethnien geführt. Einige sprechen den Pilzen ihren Rang als Ethnie ab und führen diese als Untervolk der Pflanzen. Wieder andere sehen die Weltenwesen als Zugehörige der Geister.
Oder es werden gleich ganz andere Unterteilungen vorgenommen, bei denen Bäume und Elben in der einen Gruppe, Eldragar, Drachen und Eziff in einer anderen Gruppe zu finden sind und Humani mit den Humaniden in einer Sippe landen.
Das führt zu einer unüberschaubaren Vielzahl an Systematiken, die hier an dieser Stelle natürlich nicht alle berücksichtigt werden können.

Die andere oft verwendete Unterteilung ist die, nach dem Lebensraum. Drei Lebensräume lassen sich dabei ausmachen: Luft, Land und Wasser. Reine Luftwesen sind beispielsweise Luftfische und Schwebkräuter. An Land lassen sich ortsgebundene und bewegliche Lebewesen ausmachen. Wir Menschen gehören in den meisten Fällen zu den beweglichen Landwesen Außerdem lassen sie sich in Luftatmer und Wasseratmer aufteilen. So sind bis auf die Ichtengil alle Menschen Luftatmer. Und nicht zuletzt im Wasser sind Fische und Kopffüßer, wie Calmare und Tintenfische unterwegs.

Dieser Einteilung folgen auch die Werke des vorliegenden Vividums, der großen Enzyklopädie des Lebens.
Das Terrarium enthält die Wesen der Erde, das Aquarium das Leben im Wasser und im Aerarium finden sich die Arten der Luft. Alle, die mehrere Lebensräume bewohnen, wie Vögel oder Amphibien, sind im Ambivarium untergebracht.

Die menschlichen Species werden in einem separaten Werk behandelt, ebenso wie die Domestici, die Lebewesen, die von uns domestiziert wurden und die Weltenwesen, die außerhalb der Systematik stehen.
Bei allen Wesen finden sich auch Tafeln, an welcher Stelle sich das Wesen nach der Natara-Systematik befindet. Dafür wenden wir die überarbeitete Variante von Nakes von Vindt an, nach der lediglich drei Ethnien existieren: Weltenwesen, Geister und Eukaryoten, wobei sie Tiere und Pilze zu einer Nation, den Hinterpoligen zusammenfasst und die Pflanzen somit als eigene Nation von den Pilzen wegrückt.